Direct Trade

Die Kaffees von Haenowitz & Page stammen ausschliesslich aus direktem Handel

Direct Trade ist kein Label, es ist ein Handelsweg und eine Einstellung. Direkter Handel bedeutet, dass Kaffeeröster direkt mit den Kaffeebauern handeln. Keine Zwischenhändler, keine Kaffeebörse. Das heisst, dass der bezahlte Preis vollumfänglich beim Kaffeeproduzenten ankommt. Wir importieren einzig von politisch unabhängigen, demokratischen kleinen und mittelgrossen Kollektiven und Kooperativen. Es befinden sich weder Einzelfarmer noch Grossfarmer unter unseren Produzenten. Dies fördert die Verteilung des Wissens als auch des Wohlstands.

Direct Trade vs. Fairtrade

Unterschiede zum Fairtrade bestehen in elementaren Aspekten. Im direkten Handel herrscht ein Mindestpreis von 2,45US$ pro Pfund Rohkaffee vor, im Vergleich zu 1,40 US$ im fairen Handel. Des Weiteren wird sehr viel Wert auf die Qualität des Kaffees gelegt, was regelmässige Besuche vor Ort voraussetzt und gemeinsame Entwicklungen mit den Produzenten beinhaltet. Anhand Vorfinanzierungen bis zu 100% können Kosten vor Ort bezahlt werden. Diese Art von Krediten wird nicht verzinst.

Ähnlichkeiten mit dem Fairtrade bestehen in relevanten anderen Aspekten. So wird sehr viel Wert auf die Förderung des ökologischen Anbaus gelegt. Alle unsere Kaffee-Produzenten produzieren nachhaltig, die meisten sind auch bio-zertifiziert. Des Weiteren besteht auch ein Verbot von Zwangs- & Kinderarbeit. Und das wichtigste für beide Seiten: es werden langfristige Partnerschaften angestrebt.

Unser Direktimport

Wir arbeiten sehr eng mit den Importeuren und Kaffeeröstern Quijote Kaffee aus Hamburg zusammen. Dank Steffi und Pingo haben wir die Möglichkeit uns an ihren Direktimporten zu beteiligen und gemeinsam ein europäisches Netz von Direktimporteuren anzustreben.

Wir haben uns bewusst gegen das Mäntelchen von Labels entschieden. Uns ist es wichtig, unserem Kaffee kein Label anzuhängen, denn die unbestreitbar wichtigen Labels «Fairtrade» und «Bio» werden in letzter Zeit zunehmend inflationär verwendet und tauchen auch zunehmend im Grosshandel / in der Grossproduktion auf. Dies lässt uns daran zweifeln, dass hier die ursprünglich geltenden Regeln angewendet werden. Ausserdem ist uns dabei der Schwerpunkt soziale UND ökologische Nachhaltigkeit zu wenig ausgeprägt.

 

 

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